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Lokale Konventionen in der Vermittlung von Gegenwartskunst. Eine Studie zu Wirtschaftspraktiken unter Berücksichtigung des eigenlogischen Forschungsansatzes

Svea Hallemann

ISBN 978-3-8325-5180-3
277 pages, year of publication: 2020
price: 49.00 €
Städte thematisieren und packen Krisen ganz unterschiedlich an. Aus diesem Grund unterscheiden sich Neuausrichtungen als Folge des Strukturwandels von Stadt zu Stadt. Spannend ist die Erkenntnis, dass es scheinbar einigen Städten leichter gelingt, neue Wege und Perspektiven für ihre Bürgerinnen und Bürger zu eröffnen und zu verfolgen, während andere Städte mit ähnlichen Ausgangsbedingungen Schwierigkeiten mit dieser Aufgabe und deren Umsetzung haben. Warum ist das so? Ist es möglich, dass die Art des Handelns und Denkens von Menschen ortsspezifische Aspekte aufweist und sich demnach Handlungsmuster von Stadt zu Stadt unterschiedlich ausprägen?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, führt die Autorin Svea Hallemann einen qualitativen Branchenvergleich des Friseur- und Galeriewesens innerhalb der vier Vergleichsstädte Frankfurt am Main, Dortmund, Birmingham und Glasgow durch. Jede der Städte durchlebte ihre wirtschaftliche Krise aufgrund struktureller, arbeitsrelevanter Veränderungen und Übergänge vom sekundären in den tertiären Sektor ganz verschieden. Durch den Fokus auf zwei Wirtschaftsbereiche, wird erkennbar ob sich dieselben bzw. ähnliche Wertordnungen und Konventionen auf anderen Märkten derselben Vergleichsstädte identifizieren lassen. Die Autorin lässt sich in diesem Buch zusätzlich auf ein Experiment ein, indem sie abschließend idealtypisch aus der Datenbasis Stadttypen konstruiert und so das jeweils fühl- und erfahrbar Besondere dieser Städte prägnant darstellt. Es ist gleichsam eine Antwort auf die Frage nach lokalspezifischen, auf Konventionen basierenden eigenlogischen Stadtstrukturen.

Keywords:
  • Eigenlogik der Städte
  • Wirtschaftliche Krise
  • Lokale Konventionen

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